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Notfallpsychologie
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Nach schockierenden Erlebnissen reagieren auch gesunde Ausgangspersönlichkeiten ungewöhnlich: sie sind innerlich und äusserlich unruhig bis getrieben, sind schreckhaft und finden keine Ruhe, sie haben Schlafstörungen und häufig nervöse psychosomatische Symptome. Insbesondere leiden sie unter Flashbacks. Damit ist das unwillkürliche Wiedererinnern der schlimmsten Momente gemeint, die heftige vegetative Alarmreaktionen auslösen. Die Flashbacks sind ein Stress von innen, d.h. der Betroffene ist immer noch hochgradig gestresst, obwohl das Belastungserlebnis schon vorbei ist. Was jetzt hilft sind Informationen sowie Anleitungen zu Flashback-Kontrolle sowie zu psychologischen Schutztechniken. Nach mehr als 10 Jahren Erfahrung mit dieser Methode der Flashback-Kontrolle sind wir sehr zuversichtlich, dass damit bei gesunden Ausgangspersönlichkeiten einer Fehlverarbeitung des Schadensereignisses und damit eine späteren psychischen Erkrankung vorgebeugt werden kann. Damit können wir den Betroffenen und ihren Familien viel Leid und den Kostenträgern viel Geld sparen. Allerdings können wir das nur, wenn wir tatsächlich unmittelbar nach dem Belastungserlebnis unterstützen bevor es zu einer Chronifizierung nach Wochen, Monaten oder gar Jahren gekommen ist.

Der Aufwand bei bereits chronifizierten posttraumatischen Belastungsstörungen mit Krankheitswert ist entsprechend höher. Dafür bieten wir das stationäre Programm der Kombinierten Psychotrauma-Schmerztherapie KPTS in der Mettnauklinik in Radolfzell am Bodensee im Umfang von 3 bis 6 Wochen an.