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Chronik

EU-Projekte

Unser Anliegen

Der Aufbau eines Europäischen Netzwerkes Notfallpsychologie

Großschadenereignisse machen nicht an Ländergrenzen halt. Zu psychologischen Unterstützung von Menschen nach einem erschütternden Erlebnis wird ein gut funktionierendes europaweites Netzwerk fachlich qualifizierter Notfallpsychologen benötigt. Nach unbewältigten psychischen Traumen können sich später weitere psychische Erkrankungen entwickeln. Das belastet die betroffenen Menschen und die sozialen Sicherungssysteme. Die Komorbidität mit anderen Diagnosen ist bei einer chronifizierten posttraumatischen Belastungsstörung hoch. Dabei handelt es sich am häufigsten um Diagnosen wie:

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Angst- und Panikstörungen,

Depressionen,

Mißbrauch von legalen und illegalen Substanzen,

fixierte psychosomatische Probleme,

Herz-Kreislauf-Erkankungen,

chronisches Schmerzsyndrom,

Schwächung der Immunabwehr.

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Auch hier gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. Ziel des Projektes ist daher die Entwicklung eines virtuellen Unternehmens als Netzwerk von Anbietern und Nutzern notfallpsychologischer Leistungen. Dazu wurden zunächst internationale Erfahrungen auf dem Gebiet des Angebots und der Nachfrage notfallpsychologischer Leistungen systematisch erfaßt und in einem Bericht zusammengefaßt. Auf der Basis der Ergebnisse dieser Erfassung wurde ein gestufter Interventionskatalog mit einheitlichen Methoden notfallpsychologischer Betreuung entwickelt und erprobt. Auf der Grundlage der Erprobung wurden Qualitätskriterien formuliert und vor transnationalem Hintergrund diskutiert und abgestimmt.

In einem zweiten Schritt wurde auf der Grundlage der Qualitätskritierien ein Konzept zur Virtualisierung erarbeitet, dessen Kernstück der Aufbau einer virtuellen Kundenschnittstelle ist. Diese Kundenschnittstelle dient als kommunikatives Verbindungsstück zwischen Anbietern und Nutzern der Notfallpsychologie und unterstützt das Informationsmanagement.

Um die Notfallpsychologie finanzieren zu können, wurde von den Projektpartnern eine Marketingstrategie erarbeitet, die bereits Teil der Verbreitungsstrategie des Projektes ist. Außerdem wurde zur Verbreitung des Projektergebnisses Kontakt zu anderen Branchen mit Virtualisierungsvorteilen aufgenommen, um Erfahrungen zu Virtualisierungsvorteilen und -problemen auszutauschen.